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Sozialpolitische Studienreihe

Zusammenfassung Teil 2

Die Österreichische Nationalbank erhebt im Rahmen des Eurosystems seit 2010 Daten zu den Finanzen der privaten Haushalte in Österreich.

Im ersten Teil dieser Studie liegt der Fokus auf relevanten Ergebnissen zur Verteilung von Vermögen. Es werden Ergebnisse zur steigenden Bedeutung von Vermögen und Erbschaften und zur Stabilität der Vermögensungleichheit über die Zeit präsentiert.

Im zweiten Teil wird die Perspektive auf die privaten Haushalte verschoben, und es werden Spezifika zu den sozioökonomischen Charakteristika und Einstellungen der Haushalte besprochen. Der Fokus liegt hier auf Hindernissen für die soziale Mobilität und ergänzt die OECD-Studie „Förderung der sozialen Mobilität in Österreich“.

Die Vermögensungleichheit in Österreich ist im Vergleich mit anderen europäischen Ländern hoch. Die vorliegenden drei Wellen des Household Finance and Consumption Survey (HFCS) zeigen keine signifikanten Veränderungen bei zentralen Indikatoren der Vermögensungleichheit.

Die OECD-Ergebnisse zu Hindernissen sozialer Mobilität können ergänzt werden durch HFCS-Ergebnisse zur Persistenz der Ungleichheit über drei Generationen und einen Indikator zur Bildungsnähe im Elternhaus.

Die Wahrnehmungen der Vermögensungleichheit in der Bevölkerung entsprechen nicht der empirischen Evidenz. Insbesondere die Vermögenden schätzen sich nicht als vermögend ein.

In Zukunft werden Erbschaften für die Vermögensakkumulation an Bedeutung gewinnen.

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